Ausbildung: Sexualberatung / Traumaberatung

Wir vereinen Intuition, Fachwissen, Gefühl und Erfolg!

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Sexualität offen ansprechen. Unsicherheit gezielt abbauen.

Sexualität, Intimität und Nähe sind Themen, die uns alle betreffen und oftmals sehr betroffen machen. Gefühle wie Frustration, Ohnmacht, Wut aber auch Freude werden besonders intensiv erlebt. Gerade deshalb ist es wichtig, dass Lebens- und Sozialberater\*innen – psychologische Berater\*innen besonders geschult werden. Am IFGE erhalten Sie nicht nur fachliche Kompetenzen, sondern Sie lernen auch, mit schwierigen Themen in der psychologischen Beratung umzugehen.

Die Sexualität eines Menschen beeinflusst seine Identität, sein Selbstbild und seinen Selbstwert. Kein Wunder also, dass Sexualität häufig Ursprung von Unsicherheiten, Sorgen und Problemen ist. Sexualität zeigt sich in den Medien präsenter denn je und unsere Gesellschaft zeichnet nach außen gerne ein offenes und tolerantes Bild. Die Realität sieht aber häufig anders aus.

Viele Menschen empfinden sexuelle Bedürfnisse und Traumata als Tabuthemen. Themen, die in Gesellschaft, manchmal sogar gegenüber den eigenen Partner*innen, nicht angesprochen werden. Umso wichtiger ist das Angebot von Sexual- und Paarberatung, die mit den richtigen Methoden sexuelle Identität beraten und begleiten.

Als zentrale Säule der psychologischen Lebens- und Sozialberatung ist Sexualberatung Bestandteil vieler Ausbildungsprogramme. Allerdings häufig nur am Rande, oberflächlich und nicht in der Tiefe, welche dieses sensible Thema de facto erfordert und verdient hat. Der Lehrgang richtet sich an diplomierte oder sich in Ausbildung befindende Lebens- und Sozialberater*innen, die sich auf den Bereich Sexualberatung fokussieren oder ihr (Methoden-)Wissen erweitern möchte.


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WAS BIETET UNSER LEHRGANG?

Gerade bei Themen wie abweichende Sexualität, Opferarbeit, Täterarbeit und belastende Phantasien, sind Fachexpertise, ein gesunder Abstand zu unseren Klienten\*innen sowie die eigene Psychohygiene besonders wichtig. Am IFGE wird sehr praxisorientiert darauf eingegangen.

Durch unsere hochmodernen Unterrichtsmethoden, die Expertise unserer Referent*innen und den idealen Mix aus der Vermittlung von aktuellstem Fachwissen und praxisnahen Übungssequenzen erweitern Sie Ihr fachspezifisches Wissen spielerisch und können sich mit Ihrem fundierten Zusatzangebot von Ihren Kolleg*innen abgrenzen.

Die wesentlichen Inhalte der Zusatzausbildung konzentrieren sich dabei auf sexuelle Orientierungen, Paraphilien,Täter- und Opferhaltunge, Ausstieg aus Täter-/ Opferhaltungen, LGBTIQ, Opfer- und Täterarbeit, verpönte Sexualität und vieles mehr. Dabei erarbeiten Sie die Themenkreise durch einen Methodenmix aus gewaltfreier, wertschätzender Kommunikation, vertiefender Gesprächsführung und systemischer Gesprächsführung im Einzel- sowie im Paarkontext.

Vieles wird in Kleingruppe erarbeitet und anschließend über die eigens für das IFGE entwickelte Software den Teilnehmern zur Verfügung gestellt. So erhalten Sie als Teilnehmer\*in jederzeit Feedback von allen Trainer\*innen am IFGE und können auch jederzeit eigenes Feedback – anonym oder offen – hinterlassen.

Da am IFGE die systemische Sichtweise auf Probleme aller Art ein zentraler Teil all unserer Ausbildungen ist, wird die Systemik als Methode auch in dem Upgrade „Paar- und Traumaberatung“ in Zukunft eine wesentliche Rolle spielen, um die Spezialisierungen am Institut fachgerecht sowie zieldienlich zu verbinden. Die Ausbildungsinhalte eigenen sich daher in besonderem Maße auch für bereits am IFGE lernende Schüler*innen, die schon ein gewisses Maß an systemischem Grundwissen mit einbringen.

Die Vertiefung des Wissens im Bereich der Sexualberatung in Verbindung mit der Systemik bedeutet, dass sich die Ausbildungsinhalte in Zukunft verstärkt auf das Arbeiten mit erstarrten Welten, Abspaltungen oder dissoziierten Anteile konzentriert.

Diese Interventionstechniken sind gerade in der Arbeit mit Opfern sexueller Gewalt von äußerst zentraler Bedeutung. Die Opferarbeit benötigt ein enormes Fingerspitzengefühl und unterscheidet sich teilweise deutlich von klassischer Sexualberatung. Mit aus diesem Grund wird der psychologischen Beratung von Opfern sexueller Gewalt oder Missbrauch besonderes fachliches Augenmerk geschenkt. Gleichzeitig bietet die Fortbildung sehr wichtige, vertiefende Einblicke in die Präventionsarbeit: Wie sieht die professionelle psychosoziale Arbeit mit (potenziellen) Sexualstraftäter*innen aus? Auf welche Hinweise gilt es hier als Berater*in geschult zu sein? Wie sieht die Rechtslange aus? Wodurch unterscheidet sich die Täter*innen-Arbeit für BeraterInnen in erheblichem Maße von der gewohnten Art zu arbeiten?


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VERTIEFENDE INHALTE IN DER SEXUALBERATUNG UND BEI RANDTHEMEN

Zu den vertiefenden Inhalten unserer Zusatzausbildung gehört auch die professionelle Beschäftigung mit Rand- und Tabuthemen, die zunehmende Bedeutung für Menschen gewinnen, weshalb gut ausgebildete Paar- und Sexualberater*innen immer wichtiger werden.

Oftmals wagen Klient\*innen den Weg bei den sogenannten „heiklen Themen“ nicht in die psychologische Beratung. Angst vor Wertungen und Vorverurteilungen aber auch Angst die Themen endlich anzugehen sind oftmals hinderlich. Deshalb findet Silvia Podlisca – Institutsleiterin des IFGE, es besonders wichtig, in diesen Themen gut ausgebildet zu sein und auch durch einen bewussten Auftritt auf der Website sich als Expert\*in für dieses Gebiet zu zeigen.

In dem Upgrade erhalten Sie beispielsweise einen historischen, systemischen und auch analytischen Einblick in das Thema BDSM. Ein besonderer Schwerpunkt wird hier auf die durch das Spiel mit Macht und Unterwerfung entstehenden oder sichtbar gemachten Paardynamiken gelegt.

Sie betrachten mögliche systemische Verstrickungen, vertiefen das Wissen rund um die aktuelle Rechtsprechung in dieser oft als „schwarz“ bezeichneten Form der Erotik und beschäftigen sich mit den passenden Interventionen für Menschen, die mit Anliegen rund um das Thema BDSM zu Ihnen kommen. Im Zuge der Arbeit mit KlientInnen aus dem Bereich des BDSM geht es immer wieder auch um Grenzen – ein Thema, das in der Fortbildung intensiv beleuchtet wird:

Welchen frühkindlichen Mechanismen kommt eine erhebliche Bedeutung beim Erkennen, Ziehen und Erweitern der eigenen Grenzen zu? Welche inneren – und äußeren – Konflikte können hierbei entstehen? Welche Rolle spielen die Erwartungen (oder Forderungen) des dominanten Parts beim Erkennen und Benennen möglicher Grenzen und Tabus? Inwiefern können Introjektionen und Identifizierungen Einfluss auf das Grenzerleben des devoten Gegenübers nehmen? Was, wenn Grenzen überschritten wurden? Was, wenn der Reiz des sexuellen Erlebens Suchtcharakter annimmt? Wie kann auch eine außergewöhnliche Form der Erotik in Zukunft wieder mit Genuss erlebt werden, wenn etwas schief gelaufen ist, ohne dass der bisher als lustvoll empfundenen sexuellen Spielart gänzlich der Rücken gekehrt werden muss?

Gesunde Grenzen zu erkennen, zu setzen und ihnen zu erlauben, dass sie variieren dürfen, ist dabei Teil zahlreicher Problematiken, die Menschen in die Beratung führen. Nicht zuletzt deshalb werden viele Tools für die Beschäftigung mit und die Entwicklung der eigenen Grenzen im Upgrade unterrichtet.

Unterschiedliche Phantasien, unterschiedliches Lustempfinden, Wochenendbeziehungen, Patchworkfamilien – alles Themen die das Beziehungsleben belasten können. Sexualberatung – egal im Einzel oder als Paar – ist oftmals der erste Schritt in eine erfüllende Sexualität.

Ein weiteres Randthema in der Sexualberatung wird ebenso in der Zusatzausbildung intensiv beleuchtet: Der Umgang mit sexuellen Phantasien.

  • Was bedeuten sie für Klient*innen, weshalb machen sie oftmals Angst und können dabei lustvoll zugleich sein?
  • Wo liegt die Grenze zur Realität?
  • Was, wenn eine (lang) gehegte Phantasie real ausgelebt wurde und die Klient*innen das Erlebnis als unangenehm – ja vielleicht sogar als verstörend – erlebt hat?
  • Welche Möglichkeiten und Tools gibt es, um Klient*innen bei der Erkenntnisfindung zu unterstützen?

All diese Fragen werden in der Zusatzausbildung ausführlich beantwortet.

Das Thema Lustverlust wird auf einer ganz neuen Ebene erarbeitet und enthält im Upgrade die intensive Beschäftigung mit dem Thema „Lustverbot“. Klient*innen ist oftmals wenig bis gar nicht bewusst, dass es – gelegentlich weit zurück liegende – Verbote sind, die sie am Ausleben einer befreiten Sexualität hindern. Ganz gleich, ob diese Verbote im Außen zu suchen sind oder aufgrund eines (unbewussten) inneren Lebensplans persönlich erstellt wurden: In der Zusatzausbildung lernen Sie, welche Interventionen es gibt, um Klient*innen dabei zu unterstützen, sich selbst die gesunde Erlaubnis für ihre Wünsche zu geben.


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